HALLOWEEN - AUSGABE 2013



EXPLODIERENDE KÜRBISPASTETEN IN GROßBRITANNIEN
 
In ganz Großbritannien werden immer mehr Fälle von explodierenden Kürbispasteten bekannt.
Derzeit ermittelt die Abteilung gegen den Missbrauch von Muggelartefakten noch die Ursache, doch Scherzzauber in Form von magischem Feuerwerk können nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Halloween ist allseits als das Fest der Geister und Streiche bekannt.
Dies scheint derzeit besonders unter einigen Scherzbolden der magischen Gemeinschaft einen regelrechten Boom an kreativen Geist gesorgt zu haben.
Anders ist es dem Zaubereiministerium nicht erklärbar, weswegen es an den verschiedensten Orten in Großbritannien zu explodierenden Kürbispasteten gekommen ist.
„Zunächst handelte es sich bloß um vereinzelte Zwischenfälle in magischen Haushalten.“, berichtet der Sprecher des Zaubereiministeriums „Die meisten Fälle wurden uns nicht einmal gemeldet, denn jeder magische Haushalt mit Kinder oder Jugendlichen hat natürlich erst einmal den eigenen Nachwuchs im Verdacht und solche Streiche sind um diese Jahreszeit keine Seltenheit.“
Wie uns der Sprecher weiter berichtete, blieben diese Vorfälle aber nicht auf magische Haushalte begrenzt.
Mrs. Clayton, eine ältere Muggelfrau aus London, war gerade dabei ihre Wohnung ein wenig zu dekorieren, als sie aus der Küche einen wahnsinnigen Lärm vernahm.
„Sie fand ihre Kürbispastete in der gesamten Küche verteilt vor und es brauchte den Einsatz von Vergissmichs, um sie wieder zu beruhigen.“, erklärt uns der Sprecher des Zaubereiministeriums.
Aber die Kürbispastete von Mrs. Clayton war kein Einzelfall!
Auch in Blackpool, Manchester, Brighton und Exeter wurden solche Zwischenfälle gemeldet.
Zur gegenwärtigen Stunde geht das Zaubereiministerium von etwa zwanzig Fällen in Muggelhaushalten und zahlreichen in magischen Haushalten aus.
 
Doch was ist die Ursache all dieser Explosionen?
Sind die Kürbispasteten verflucht worden oder bloß deren Zutaten?
Machen ein paar Zauberer einen Ausflug durch das Land und schwingen an den verschiedenen Küchenfenstern ihren Zauberstab?
Dies hält das Zaubereiministerium für eher unwahrscheinlich, möchte es aber auch nicht gänzlich ausschließen.
Für deutlich wahrscheinlicher wird jedoch die Verwendung von einem neuen, minimalistischen, magischen Feuerwerk gehalten.
Diese kleinen Feuerwerkskörper sind nach Gebrauch nahezu nicht aufspürbar und entstammen einer neuen Testreihe von Weasleys zauberhaften Zauberscherzen.
Wie erst jetzt gemeldet wurde, sind einige kleine Beutel voller Feuerwerkskörper aus dieser Testreihe abhanden gekommen.
„Wir haben uns da nicht viel bei gedacht.“, erzählt George Weasley und macht dabei eine eher unbekümmerte Miene „In der Zaubererwelt verschwinden schon einmal Sachen und bei dem Andrang im Laden konnte ich im Nachhinein auch nicht mehr genau sagen wie viele Beutel im Lager gelegen haben.“
Dadurch, dass sich diese Feuerwerkskörper noch in der Testreihe befänden, habe George Weasley, Inhaber von Weasleys zauberhafte Zauberscherze die Bestände der Minifeuerwerkskörper noch nicht so genau dokumentiert wie es bei anderen Lagerbeständen der Fall sei.
Sollten wirklich seine Feuerwerkskörper für die explodierenden Kürbispasteten ursächlich sein, dann rate George Weasley davon ab Löschzauber zu verwenden, da diese einen gegenteiligen Effekt hätten und alles nur noch schlimmer machen würden.
„Ein kleiner Fehler, der noch ausgebügelt werden muss.“, berichtet der Ladeninhaber.
 
Das Zaubereiministerium bleibt an der Sache dran und hofft auf die Mithilfe der magischen Bevölkerung, um die unwissenden Muggelnachbarn vor weiteren Explosionen zu schützen.
Überprüfen Sie daher mit einem einfachen Aufspürungszauber, ob sich in Ihrer Nachbarschaft versteckte Zauberartikel befinden und melden Sie diese dann dem Ministerium, auf dass es doch noch zu essbaren Kürbispasteten zu Halloween kommen kann.

*** MAGISCHES FEUERWERK ÜBER LELANT ***
 
Am Himmel über Lelant, erblühte vergangene Nacht ein magisches Feuerwerk großen Ausmaßes.
Zahlreiche Muggel standen verwirrt und staunend an ihren Fenstern und auf der Straße und besahen sich dies magische Spektakel.
Nun ermittelt das Zaubereiministerium gegen die Urheber, welche mit ihrer Handlung gegen das Geheimhaltungsabkommen der Zauberei verstoßen haben.
„Kaum war die Sonne untergegangen erzitterte alles und ich fühlte mich wie in einem dieser Blockbuster im Kino.“, berichtet eine aufgewühlte Muggelfrau, kurz bevor ein Vergissmich ihr Gedächtnis zu Recht rückte.
Was sie mit einem Blockbuster meint ist ungewiss, doch sie beschrieb damit ein wahnsinniges Spektakel am Himmel über Lelant.
In zahlreichen Farben erstreckte sich dort ein Feuerwerk gewaltigen Ausmaßes.
Figuren, begonnen bei kleinen Blumen bis hin zu einer großen Drachenschlacht, explodierten lautstark und zogen magisch umher.
Das es sich hierbei um ein gewöhnliches Feuerwerk der Muggel handeln könnte, wie es eben diese zu besonderen Events, insbesondere den Jahreswechsel veranstalten ließ sich recht schnell ausschließen, da Muggelfeuerwerk in der Bewegungsfreiheit eindeutig eingeschränkter ist.
„Es war als würden lauter kleine Geister aus Licht über die Dächer hinweg fegen und dann zerspringen.“, beschreibt ein älterer Muggelmann einen Teil des Spektakels „So etwas habe ich noch nie gesehen.“
 
Auch andernorts in Cornwall war dieses Feuerwerk zu sehen.
„Ich warf sogleich einen Blick in die Tageszeitung, aber von einem Festival konnte ich nichts entdecken.“, teilt eine zerstreute Muggelfrau aus Hayle mit, deren Lockenwickler ihr abstrus neben dem Ohr hingen.
Die Mitarbeiter der Vergiss-mich-Zentrale haben wohl noch gut zu tun, wenn sie wirklich alle Zuschauer befragen und ihre Gedächtnisse bearbeiten wollen.
Auf die Frage hin, wer wohl der Verursacher dieses schönen, aber verbotenen Feuerwerkes gewesen sei, möchte das Zaubereiministerium derzeit noch keine Auskünfte geben.
„Wir haben mehrere in Verdacht und verfolgen eine Spur.“, ist alles, was der zuständige Sprecher bereit ist mitzuteilen.
 
Das Zaubereiministerium bittet derweil die magische Bevölkerung darum sich an das Geheimhaltungsabkommen zu erinnern und weitere spektakuläre Feuerwerke dieser Art zu unterlassen.

HAGRIDS KÜRBISSE GREIFEN AN ...
NEBENWIRKUNGEN DES FLEISCHFRESSENDEN SCHNECKENSCHUTZES?
 
In Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei in Großbritannien, herrscht helle Aufregung.
Die übernatürlich großen Kürbisse, welche wie jedes Jahr von Professor Rubeus Hagrid für die Feierlichkeiten zur Verfügung gestellt werden sollten, befinden sich im Angriff auf das Schloss.
Über die Ursache wird derzeit noch spekuliert, doch Nebenwirkungen eines verwendeten fleischfressenden Schneckenschutzes werden für sehr wahrscheinlich gehalten.
Professor Rubeus Hagrid, Lehrer für magische Geschöpfe und Wildhüter in Hogwarts befand sich im Morgengrauen auf seinem Kürbisfeld hinter seiner Hütte, auf den Ländereien von Hogwarts, als sich ihm ein irritierendes Bild darbot.
Keiner der Kürbisse, welche er für die Feierlichkeiten im Schloss ernten wollte war noch da.
„Ich dachte einer der anderen Professoren hätte die vielleicht abgeholt.“, erklärt Professor Rubeus Hagrid das Ausbleiben von einschreitenden Handlungen „Hab ja auch nicht gedacht, dass da was passieren könnte, denn den fleischfressenden Schneckenschutz benutze ich schon seit einigen Jahren.“
Dieser unbekümmerten Herangehensweise verdanken die Bewohner von Hogwarts ein besonders schauriges und schmerzhaftes Halloween.
Wenn man den Spuren der Zerstörung folgt, lässt sich erkennen, dass sich die aggressiven Kürbisse zunächst über die Gärten hinter den Gewächshäusern her gemacht haben, bevor sie sich dann das Schulschloss vornahmen.
Die Gärten sind übel zugerichtet.
Professor Pomona Sprout steht noch immer unter Schock und befindet sich derzeit mit mehreren Bisswunden im St.Mungo-Krankenhaus für magische Krankheiten unter Beobachtung.
„Ihr Zustand ist stabil.“, versichert ein Vertreter der Heiler, darf uns aber keine weiteren Auskünfte geben.
Mehrere Schüler und einzelne Lehrkräfte befinden sich zudem im Krankenflügel von Hogwarts in der Obhut von Madam Pomfrey.
 
Bei den Amok laufenden Kürbissen handelt es sich um ca. 1,2m große Gewächse, welche mit einem besonders aggressiven Schneckenschutz aus einem Geschäft in der Nokturngasse in Berührung kamen.
Derzeit vermuten Experten der Pflanzenwelt, dass über die Jahre hinweg immer wieder etwas von dem Schneckenschutz in den Boden eingesickert ist und die diesjährigen Kürbisse auf eine Überdosierung dieses Mittels reagieren.
Des weiteren ist bekannt, dass keinerlei Schock- oder Brennzauber gegen diese Pflanzen Wirkung zeigen.
 
Ein ebenso großes Problem, wie die Bekämpfung der um sich beißenden Kürbisse stellt die Zuständigkeit in diesem besonderen Fall dar.
Wie allgemein bekannt, ist Hogwarts die Unabhängigkeit vom Ministerium ungemein wichtig und auch wenn dort das Unfallkommando bereits in der Startlöchern steht, wollen sie genaue Anweisungen der Schulleitung und des amtierenden Zaubereiminsters abwarten.
Um sich optimal auf die Kürbisse vorzubereiten, halten sie derzeit noch Rücksprache mit berühmten Autoren der botanischen Fachliteratur.
 
Obgleich bereits mehrfach ausdrücklich versichert wurde, dass keiner der Schüler in ernsthafter Gefahr schwebt, werden unter einzelnen Eltern Stimmen laut, was eine Kündigung von Professor Rubeus Hagrid angeht.
Nicht zum ersten Mal zeigt sich der Halbriese im Angesicht ernster Situationen von einer unbekümmerten Art und Weise, wie sie unter Angehörigen der magischen Gesellschaft nur schwer nachvollzogen werden kann.
Sein größtes Anliegen derzeit ist, neben der Rettung der Lehrer- und Schülerschaft, dass doch bitte seinen Kürbissen kein Leid zugefügt werde.
Er habe sie immerhin ein Jahr gehegt und gepflegt und was wäre ein Halloween in Hogwarts ohne seine Riesenkürbisse, äußerte er sich gegenüber des Moonlight-Talks.
 
Die Angehörigen der Lehrer-und Schülerschaft werden gebeten Ruhe zu bewahren und weitere Anfragen per Eule zu unterlassen. 
Durch den Vorfall mit den Kürbissen ist ein weiterer, erschreckender Zwischenfall zu Tage gekommen.
Ein paar Schüler sind bei einem nächtlichen Ausflug in den verbotenen Wald von Acromantula angegriffen worden.
Wie allseits bekannt, ist das Betreten des verbotenen Waldes, welcher Teil der Ländereien von Hogwarts ist, wie der Name bereits mehr als eindeutig sagt verboten!
Dennoch sehen es immer wieder vorlaute Schüler als erstrebenswert an sich dort hinein zu begeben.
Ob nun als Mutprobe oder weil sie einfach lebensmüde sind, wissen sie wohl bloß selber.
 
In diesem Fall ist eine Gruppe von drei jungen Zauberern in den verbotenen Wald hinein, um angeblich Einhörner anschauen zu wollen.
Dies mag unter Mädchen etwas wirklich Gefragtes sein, doch es lässt sich daran zweifeln, dass drei heranwachsende, junge Männer des nachts alles auf sich nehmen, bloß um Wesen zu beobachten, welche sie im Unterricht von Pflege magischer Geschöpfe ohnehin früher oder später kennenlernen würden.
Was diese jungen Zauberer nun wirklich im nächtlichen Wald wollten gilt derzeit als ungeklärt.
Fakt ist jedoch, dass sie die Begegnung mit mehreren hungrigen Acromantula nur knapp überstanden haben.
Einen der Schüler findet man auch noch Tage nach diesem Vorfall im Krankenflügel, wo insbesondere sein eines Bein ausheilen muss.

FLEDERMÄUSE ALS POSTKURIERE UNBRAUCHBAR
 
Anlässlich von Halloween haben mehrere Fledermausforscher nun versucht diesen kleinen Fliegern die Jobs der Eulen näher zu bringen.
Ein Versuch der kläglich scheiterte.
Was machen Hexen und Zauberer, welche Halloween kaum erwarten können und einfach zu viel Zeit zur Verfügung haben?
Sie lassen sich neue kuriose Highlights für ihren Lieblingsfeiertag einfallen.
So oder so ähnlich muss es wohl in den Köpfen zweier Fledermausforscher ausgesehen haben, als sie beschlossen ihren kleinen Forschungstieren Briefe an die Beinchen zu binden in der Hoffnung, dass zu Halloween die Eulen einmal frei bekommen könnten und stattdessen der Himmel voll mit Fledermäusen würde.
Mal davon abgesehen, dass dann die Post wohl um eine ungewohnt andere Uhrzeit ankäme, scheinen die Fledermäuse selber von diesen Experimenten nicht sonderlich angetan zu sein.
In Scharen sollen sie sich auf die Forscher gestürzt haben, nachdem mehrere Fledermäuse unter der Last der Post zusammenbrachen und am Boden lagen.
Doch was ein guter Forscher ist der gibt ja nicht wegen einem Fehlschlag direkt auf, sollte er auch noch so schmerzhaft gewesen sein.
Der Vorsitzende der Forschungsgruppe offenbarte die Pläne es beim nächsten Mal einfach mit den größeren und stärkeren Flughunden zu probieren.
Na da kann man Halloween 2014 ja gespannt sein, was da so am Himmel fliegt.

TRUGZAUBER ERZEUGT VOLLMOND
AUSWIRKUNGEN AUF WERWÖLFE DERZEIT NOCH UNBEKANNT
 
Ein neuer Zauber macht die Runde.
Er bewirkt eine Täuschung all jener im näheren Umfeld, wenn sie den Mond anschauen.
Wer sich in Reichweite dieses Zaubers befindet, glaubt zu jeder Zeit Vollmond zu haben.
Vieler Orts ist dieser Trugzauber bereits äußerst beliebt und findet insbesondere zu Halloween großen Anklang.
Fraglich ist jedoch seine Auswirkung auf Werwölfe, welche sich bei Vollmond in zumeist unkontrollierbare Wesen verwandeln.

 

Im Laufe der Geschichte wurden immer wieder nützliche und weniger nützliche Zauber entwickelt.
So mancher Zauber dient einfach nur der Unterhaltung und dient somit keinem besonderen Zweck.
Gerade Unterhaltungszauber sind oftmals eine Modeerscheinung, treten unerwartet auf und verschwinden irgendwann wieder in der Versenkung.
Auch bei einer neuen Form der Trugzauberei könnte es sich um eine solche Modeerscheinung handeln, welche sich pünktlich zu Halloween auszubreiten scheint.
 
Bei diesem Trugzauber handelt es sich um einen auf den Mond und die eigene, nähere Umgebung gerichteten Zauberspruch, welcher jeden im Umfeld des Zaubers glauben macht es sei Vollmond.
Daher trägt der Zauber bereits den Beinamen Vollmond-Zauber.
In klaren Nächten soll er besonders schön wirken und dem dunklen Himmel einen mystischen Glanz bereiten.
Gerade auf Partys zu Halloween wird dieser neue Zauber wohl vielerorts in Erscheinung treten.
 
Ungewiss ist jedoch, ob dieser Zauber bloß der Unterhaltung und Gestaltung einer schönen Feier dient oder ob er womöglich gefährliche Auswirkung haben könnte.
Es wird zwar nicht davon ausgegangen, dass sich Ebbe und Flut von einem falschen Vollmond beeinflussen lassen würden, da sich der Zauber bloß auf Menschen und Tiere auswirken soll, doch bei Werwölfen sind sich die Prüfer dieses Zaubers noch nicht ganz einig.
„Es ist etwas schwierig geeignete Testpersonen zur Überprüfung zu finden.“, erklärt einer der Prüfer.
Das die Prüfung dieses Zaubers an einem, am Besten an mehreren Werwölfen der Sicherheit der magischen und nichtmagischen Gesellschaft dient scheint nur den wenigsten Werwölfen verständlich.
Eine Haltung die nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt wie ihresgleichen zumeist behandelt und ausgegrenzt wird.
Manche von ihnen haben zudem auch die Vorzüge der gewandelten Gestalt erkannt und würden es wohl lieber als Geheimwaffe sehen, sollten sie sich Dank dieses Trugzaubers zu jeder Zeit verwandeln können.
 
Auf Grund dieser Ungewissheit warnt das Zaubereiministerium davor den Vollmond-Zauber unbedacht zu nutzen oder ihn zu weiträumig anzuwenden, um ungewollte Nebeneffekte zu vermeiden.

NEUE LECKERBISSEN IM SORTIMENT VON WEASLEYS ZAUBERHAFTE ZAUBERSCHERZE!
 
Das farbenfrohe Geschäft „Weasleys zauberhafte Zauberscherze“ in der Winkelgasse findet wieder einmal regen Ansturm.
Nicht bloß die üblichen, vielseitigen Artikel sorgen für die Massen an Kundschaft, sondern insbesondere die Halloweenkollektion an Scherzartikeln.
Zudem ist eine neue Kollektion an leckeren Verwandlungssüßigkeiten auf dem Markt, welche gerade unter jungen Hexen und Zauberern viele Abnehmer finden.
Kanariencremeschnitten sind ein alter Hut.
Nun ist es endlich wieder soweit!
„Weasleys zauberhafte Zauberscherze“, der wohl am besten besuchte Laden in der gesamten Winkelgasse hat wieder neue, schmackhafte Artikel in seinem Sortiment.
In großen Schüsseln und Körben sind sie ausgestellt, eingewickelt in kunterbuntes Papier und sieht sehr ansprechend aus.
Auf den Schildern stehen die Geschmacksrichtungen Kürbis, Schokolade, Butterbier, Sahnetorte, Karamell und viele Andere.
 
„Die Geschmackvielfalt ist in diesem Sortiment besonders hoch, da jeder Kunde seine liebste Geschmacksrichtung wählen können soll und zugleich auch bei dem Verwandlungseffekt freie Wahl hat.“, erklärt Mr. George Weasley, Inhaber von „Weasleys zauberhafte Zauberscherze“.
Weiter berichtet er, dass es gar nicht so einfach gewesen sei die vielen verschiedenen Verwandlungseffekte in die Bonbons, Drops und Lutscher einzubinden, da es sich um wirklich komplexe Zaubereien handle. 
Nichts desto trotz lässt er es sich nicht nehmen mit Hilfe einiger freiwilliger Kunden die neuen Leckerbissen zu demonstrieren.
So befinden sich schon bald ein Hund, eine Katze und eine Kröte im Laden, welche Mr. George Weasley und seine Angestellten ins Schwitzen bringen.
Offensichtlich verändert sich durch solch eine Süßigkeit nicht nur vorübergehend die Gestalt, sondern auch das Wesen des Essers.
Darauf lässt zumindest die Jagd zwischen Hund und Katze schließen, während sich die Kröte beinah bereitwillig einfangen und in ein Goldfischglas setzen lässt.
 
Wie lange die einzelnen Zauber anhalten hänge von verschiedenen Faktoren ab, teilt einer der Angestellten mit. Gewicht, Körpergröße und die Menge der gegessenen Süßigkeit befänden sich da in einem sehr empfindlichen Zusammenspiel miteinander.
Allgemein ließe sich aber sagen, dass eine Verwandlung in ein Säugetier länger anhalte, als die Verwandlung in ein Reptil, eine Amphibie oder einen Vogel.
Dies hänge damit zusammen, dass sich Säugetiere, zu denen der Mensch ja auch gehöre, untereinander ähnlicher seien, als andere Tiere.
Noch während des Besuches bei „Weasleys zauberhafte Zauberscherze“ gibt es die Zurückverwandlung der Kröte in einen jungen Zauberer, welcher etwas verwirrt durch die Gegend schaut, ansonsten aber in guter Verfassung zu sein scheint.
 
Das neue Sortiment scheint wirklich genau das zu sein, was gerade gefragt ist, allerdings sollte man wohl in Zukunft aufpassen von wem man was für Süßigkeiten annimmt, wenn man nicht maunzend oder bellend irgendwo sein Unwesen treiben möchte.
Extra im Geschmack von Kürbis gibt es speziell zu Halloween zusätzlich in der Kollektion Verwandlungen des Kopfes zu einem Kürbis und Fledermausflügel anstelle der Ohren.
Ein Erlebnis für jung und alt!

KULTKNALLER ZU HALLOWEEN: BUTTERBIER MIT KÜRBISAROMA!
 
Halloween ist die Zeit des Kürbisses!
Und so findet wie jedes Jahr auch in diesem Jahr der Kürbis pünktlich zu Halloween seinen Weg in die verschiedensten Produktzweige.
Klassisch vertreten: Butterbier mit Kürbisaroma!
Wie in jedem Jahr boomt der Umsatz von Kürbissen zu Halloween.
Bauern sind weit und breit im Stress, denn sie versuchen ihren Kürbissen auf den letzten Drücker noch das gewisse Etwas zu verpassen.
Sei es für den größten, schönsten Kürbis für einen Wettbewerb, die schmackhaftesten für die Küche oder aber für die Hersteller von Butterbier.
Selbst zu Dekorationszwecken haben die Kürbisse besonders schön auszusehen, was so manchen Zauberstab zum Einsatz bringt.
 
Die Butterbiermanufaktur prognostiziert für dieses Jahr einen besonders hohen Gewinn.
„Das Aroma ist noch intensiver, saftiger und doch nicht zu aufdringlich.“, erklärt der Sprecher, während im Hintergrund mehrere Kisten gekühltes Butterbier sicher verfrachtet werden.
Abnehmer seien neben dem tropfenden Kessel und gewisse Lokalitäten in Hogsmeade auch Hogwarts und verschiedene Kleingastronomen in und um Großbritannien. 
„Es ist immer wieder verrückt wie sich die Kundschaft darum reißt.“, wird uns mitgeteilt „Monatelang lassen sich alle auf unsere Warteliste setzen, versuchen selber ihr perfektes Rezept zusammen zu bekommen und freuen sich wie auf den ersten Schnee, wenn unsere frische Produktion endlich ausgeliefert wird.“
Neben der besonders kräftigen Färbung des Kürbis-Butterbiers und dem leicht süßlichen Nachgeschmack, denkt die Butterbiermanufaktur über die Neuproduktion von Butterbier als Bestandteil von Kürbisbowle nach.
„Natürlich ist diese erst für nächstes Jahr umsetzbar.“, teilt man mit „Immerhin müssen Aromen, Zutaten und perfekte Harmonie im Geschmack und Wirkung erst noch ausgearbeitet werden.“
Dennoch lässt diese Äußerung auf eine Weiterentwicklung dieses Marktzweiges hoffen und für das nächste Halloween kann man wohl gespannt sein, was da auf dem Markt sein wird.
 
Dieses Jahr jedoch gilt es beim altbewährten und doch geliebten Butterbier mit Kürbisaroma zu bleiben und wer doch noch einen kleinen Bonus haben will kann sich ja ein paar Kürbisstreifen in sein Butterbier schneiden, auf dass es noch aromatischer und fruchtiger wird.

VAMPIR IN DER ABTEILUNG ZUM MISSBRAUCH VON MUGGELARTEFAKTEN ABGELEHNT
BISSIGER ZWISCHENFALL BEI DER ARBEIT
 
Am gestrigen Tag wurde ein Bewerber auf eine freie Stelle in der Abteilung zum Missbrauch von Muggelartefakten abgelehnt.
Grund dafür soll ein Zwischenfall während der einwöchigen Probearbeit gewesen sein.
Bei dem abgelehnten Bewerber handelt es sich um Robert Isles, einen Vampir.
Bei der gestrigen Überprüfung eines aggressiven Teeservices in Canterbury sah sich Mr. Perkins vom Büro gegen den Missbrauch von Muggelartefakten vollkommen unvorbereitet einem größeren Problem gegenüber, als dem Einfangen von wild gewordenen Teetassen.
Auf Grund der allgemeinen Unterbesetzung dieser wenig anerkannten Sonderabteilung ist seit geraumer Zeit eine Stelle ausgeschrieben, auf welche sich Robert Isles als einziger Interessent beworben hat.
Da es sich bei Mr. Isles um einen registrierten Vampir handelt und seine Arbeitsweise erprobt werden sollte, wurde er zunächst bloß auf Probe eingestellt.
Diese Probezeit war noch aktuell, als er sich beim gestrigen Einsatz über den Hals der dort ansässigen Muggelfrau her machte.
Der eher passiv verlangte Mr. Perkins wurde durch diesen Zwischenfall genötigt die Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe einzuschalten, welche sogleich einige professionelle Vampirjäger vorbei schickten.
Robert Isles konnte jedoch noch vor deren Eintreffen flüchten, während sich Mr. Perkins um die verletzte Muggelfrau kümmerte.
 
„Es galt die Blutung am Hals zu stoppen.“, verteidigt sich Mr. Perkins, gegenüber jedwedem Vorwurf, weswegen er seinen ihm anvertrauten Mitarbeiter nicht von einer Flucht habe zurückhalten wollen.
Des weiteren sieht sich das Zaubereiministerium dem Vorwurf gegenüber ausgesetzt überhaupt einem Vampir, welcher immerhin bloß als menschenähnlich und durchaus gefährlich gilt, eine solche Aufgabe übertragen zu haben.
Stellungnahmen dazu werden derzeit vom Zaubereiministerium vehement abgelehnt.
 
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt befindet sich die Muggelfrau unter ständiger Aufsicht im St.Mungo-Krankenhaus.
Ihr Gedächtnis ist bereits entsprechend verändert worden, doch aus Sicherheitsgründen und um eine mögliche Verwandlung ihrerseits oder eine Folgeerkrankung gänzlich ausschließen zu gönnen, gilt es sie noch eine Weile unter Beobachtung zu halten.
 
„Das Teeservices haben wir vollkommen einfangen und durch ein harmloses Muggelset ersetzen können.“, versichert Mr. Perkins, um zumindest einen Teil seiner Arbeit als erfolgreich erfüllt darzustellen.
Das sich derzeit das Zaubereiministerium wohl weniger um verrückt gewordene Tassen und Kannen, als um einen frei laufenden und blutdurstigen Vampir sorgt bleibt dahin gestellt.
Ein Sprecher der Abteilung zur Führung und Aufsicht magischer Geschöpfe versichert man habe die Spur von Robert Isles bereits aufgenommen.
Er bewege sich Richtung Norden.
 
Es wird davor gewarnt derzeit bei Einbruch der Dämmerung allein unterwegs zu sein.
Geraten wird zu hoch geschlossenen Rollkragenpullovern, Schals oder dergleichen und den Zauberstab stets griffbereit zu haben.


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